dmidecode

Manchmal ist es nützlich Informationen aus dem Bios auszulesen. Zum Beispiel den Hersteller und den Typ des Mainboards, Modell, Anschlüsse, verbauten Speicher Anschlüsse und vieles mehr.
Dazu gibt es ein Nützliches Tool namens dmidecode.

Eine Beispielausgabe habe ich der besseren Lesbarkeit in das NoPaste ausgelagert. >Beispielausgabe<

Auf meinen Testsystemen (CentOS 7.3, Manjaro und Ubuntu) war dmidecode standardmäßig installiert, aber es ist natürlich möglich, das das nicht unter jeder Distribution der Fall ist. Möglicherweise muss der entsprechende Paketmanager bemüht werden, um das Tool nachzuinstallieren.

Um gezielt Informationen auszulesen kann man Keywords benutzen. Mögliche Keywords sind:

bios-vendor, bios-version, bios-release-date, system-manufacturer, system-product-name, system-version, system-serial-number, system-uuid, base‐
board-manufacturer, baseboard-product-name, baseboard-version, baseboard-serial-number, baseboard-asset-tag, chassis-manufacturer,
chassis-type, chassis-version, chassis-serial-number, chassis-asset-tag, processor-family, processor-manufacturer, processor-version, processor-frequency.

(Quelle: Manpage dmidecode)

Beispiel:
sudo dmidecode -s processor-version

Ausgabe:
Intel(R) Core(TM)2 CPU T5500 @ 1.66GHz

 

Weitere Informationen findet man unter der manpage von dmidecode:

man dmidecode

lspci

Benötigt man Informationen über eingebauter Hardware, gelangt man mit dmidecode allerdings an seine Grenzen. Dazu ist das Tool lspci besser geeignet.

Eine Beispielausgabe von lspci -v ist HIER zu finden. Die Option -v liefert eine sehr detaillierte Ausgabe, inklusive der verwendeten Kerneltreiber und Module. Übertroffen nur von  -vv oder -vvv. ;)

Mehr Informationen zu lspci sind in den Manpages zu finden:

man lspci

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