Es kann ja schon mal passieren, das man schlichtweg ein Passwort von einem PDF vergisst. Unter Windows wird es ähnlich funktionieren, meine Anleitung bezieht sich aber auf Linux.

Schaut man sich mit dem folgenden Befehl eine geschützte PDF an, sieht das in der Regel so aus:

 

pdfinfo meinepdf.pdf

Author: Dirk
Creator: LaTeX with hyperref package
Producer: dvips + Distiller; modified using iText 2.1.7 by 1T3XT
CreationDate: Thu Jan 25 06:35:58 2011
ModDate: Thu Jan 25 06:35:58 2011
Tagged: no
Form: AcroForm
Pages: 512
Encrypted: yes (print:yes copy:no change:no addNotes:no algorithm:RC4)
Page size: 536 x 680.pts
Page rot: 0
File size: 23928470 bytes
Optimized: no
PDF version: 1.6

Wie man sieht kann man diese PDF nicht kopieren, nicht ändern und keine Notizen hinzufügen.

Ich setze jetzt einfach mal voraus, das es sich entweder um das eigene Dokument handelt, oder man die Rechte bzw. Elaubnis hat das Dokument zu bearbeiten. Ansonsten macht man sich nämlich strafbar!

Mit Ghostscript und der eingebauten Funktion pdfwrite kann man die Datei meinepdf.pdf direkt in die meinepdf_unlocked.pdf drucken.

 

gs -q -dNOPAUSE -dSAFER  -dBATCH -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=meinepdf_unlocked.pdf -c .setpdfwrite -f meinepdf.pdf

 

Das geht natürlich auch grafisch man lädt das PDF mit einem Betrachter seiner Wahl (Okular, Acrobat Reader etc.)

Dort druckt man das PDF mit einen Ghostskript-Drucker aus, lädt die .ps-Datei mit einem PDF-Programm (wie vorher) und speichert die Datei wiederum als PDF.

Einfach, gell? Die Klickibunti-Variante funktioniert auch unter Windows, allerdings muss dort ein Ghostscript-Drucker installiert werden, was Linux meistens schon von Haus aus mitbringt.

 

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